Klimaaktionsplan
Bereits 2011 wurde von der Stadt Bargteheide die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes zur Reduktion von CO2-Emissionen beauftragt. Folgende Fragen sollten in diesem Konzept geklärt werden:
Wie können wir Bargteheide so verändern, dass es den heutigen Ansprüchen an Klimaschutz und Energiesparen genügt? Welche Folgen wird der Klimawandel für Bargteheide haben? Und welchen Anteil hat die Stadt selbst daran? Wie kann der CO2-Ausstoß in Bargteheide gesenkt werden? Das integrierte Klimaschutzkonzept wurde am 02.12.2012 erstellt. Es bezog sich auf die damalige Annahme, eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2 °C sei ausreichend.
Am 06.12.2019, etwa 7 1/2 Jahre später, verabschiedete die Stadtvertretung einen Klimaaktionsplan der Stadt Bargteheide, mit recht unkonkreten Vorschlägen für ein klimaneutrales Bargteheide bis 2050.
Was will Bargteheide Zero ändern?
Das gesetzte Ziel 2050 bleibt weit hinter den Forderungen von Expert:innen und Wissenschaftler:innen zurück, die Klimaneutralität bis spätestens 2035 vorsehen, damit das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, erreicht werden kann. Bargteheide Zero forderte die Erstellung eines neuen Klimaaktionsplan, damit die Klimaneutralität bis 2035 erreicht wird. Konkrete Maßnahmen zur CO2-Reduktion müssen benannt werden, um das Ziel zu erreichen.
Der Weg zum Ziel.
Für unser Ziel benötigen wir einen Klimaaktionsplan, der konkrete Maßnahmen beinhaltet und transparente Nachverfolgung der Maßnahmen ermöglicht. Hierfür haben wir die Bürger:innen und die politischen Entscheider gewonnen. In einer Stadtvertretersitzung vom 21.04.2022 wurde das Bürgerbegehren „Bargteheide klimaneutral 2035“ mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Klimaaktionsplan: verbindlich, transparent und nachverfolgbar.
German Zero